
Ist schon eine fremde, seltsame Welt.
Und Tage schwanken immer zwischen schöner Tag und fürchterlicher Tag. Als Waage will man alles ausgleichen, schön und gut, aber die Dosierung machts. Und wenn die Dosierung nicht stimmt, dann knallt die Waage irgendwann mal nach oben oder unten.
Manchmal ist einfach alles aussichtslos und irgendwo fragt man sich, was man hier eigentlich macht. Warum nicht einfach auswandern - nach nirgendwo.
Man tümpelt vor sich hin und hofft, dass sich jedes Problem von alleine löst und irgendwann ganz verschwindet.
Erst drückt man sich ewig vor der Reinigung des Katzenklos, und dann ist man einfach mal glücklich, weil man während man die Klumpen aussortiert, daran denkt was noch alles kommen mag und wie toll alles werden könnte.
Glücklichsein ist auch so ne Sache, dauerhaft glücklich sein muss anstregend sein. Also über viele Jahre.
Für mich zählen die kurzen Momente, die einen glücklich machen. Wenn die Katze Punkt um 7 auf das Bett gesprungen kommt um sich anzukuscheln - weil sie genau weiß, dass ich da aufstehen muss; wenn ein paar Worte, die vielleicht von dem der sie sagt als selbstverständlichkeit gesehen werden, einen für ein paar Augenblicke strahlen lassen; wenn das Bettchen so einladend kuschelig aussieht, dass man sich wünscht man könnte ewig drin liegen; wenn nur eine Berührung alles kribbeln lässt. Sowas macht mich kurzzeitig glücklich. Und das ist das, was ich zum Leben brauche. Ich verlange nicht viel, weder von Menschen noch vom Leben, aber solche Momente können einen den schlimmsten Tag retten. Man sollte die Augen immer für sowas offen halten. Mit offenen Augen und Ohren durch die Weltgeschichte tigern. Da erlebt man auf jeder Bussfahrt die spannendsten Dinge. Extravagante Omis, Häuser die ein überdimensionaler Kran sicherlich irgendwann wegschaffen könnte, Menschen, die vertrauten Personen so unglaublich ähnlich sind, dass man sie heimlich immerwieder anguckt um weiter Ähnlichkeiten zu finden. Das ist toll und ich hoffe, das dieser Ausgleich immer bleibt.
Freitag, 26. März 2010
Seltsame Welt.
Eingestellt von Jessi-Cat um 00:43 0 Kommentare
Dienstag, 23. März 2010
Hang in there Kitty!
Ich erspare euch die Illustration zum folgenden Textschnipsel.
Nehmen.
Und nehmen,
und einstecken und runterschlucken...
und nehmen,
... nehmen.
Und nehmen,
Und alles geben, was ich habe.
Aber was wenn alles was man hat und ist nichts wert ist?
Eingestellt von Jessi-Cat um 22:00 0 Kommentare
Montag, 22. März 2010
Höhlenforscherspaß
Eingestellt von Jessi-Cat um 13:23 0 Kommentare
Sonntag, 21. März 2010
Neues und Altes
Also guck an: ein neuer Blog (oder DAS Blog - wie auch immer), aus nichtigen Gründen bei einem anderen Host. Ich hab mir gedacht, dass es total dämlich ist, mitten im Fachabi seine Freizeit damit zu verbringen, alle Foddos von einem Blog in den anderen zu übertragen, am besten noch stupide die Texte kopieren und am Ende sinnlos Stimmungen aufwärmen, die mittlerweile nicht mehr vorhanden sind. Vollständigkeitshalber aber als Zeichen der endlosen Selbstausschlachtung nochmal veröffentlichen... nein man.
Also hier nun an dieser Stelle DER neue Blog.
Man möge bitte scrollen, rechterhand weitere Wahnsinnsblogs, also wirklich.
Von mir gibts demnächst dann neuen Krams.
ich nehm mal an mit viel mehr Schreibkrams als vorher.
Wer sich nun doch noch für die "alten" Produkte meiner Hände, Gedenke und von meiner Kamera interessiert: Drück
Und zum Abschluss ein Stück von einem Gedicht eines sehr talentierten jungen Mannes namens Dirk Bernemann, von dessen Lesung ich grad heimgekommen bin. Lest die Bücher. Es lohnt sich.
"Phantomschmerz"
[...]
Tanze weiter, tanze, lache
Leb dein Leben ohne Reue
Und wenn ich mir Gedanken mache
Mit denen ich mich mit dir freue
Dann spricht aus mir die Ehrlichkeit
Ich wünsche dir das schönste Leben
Und ein Mensch ders ehrlich meint
Soll dir neue Liebe geben
[...]
Aus Ich hab die Unschuld kotzen sehen
Eingestellt von Jessi-Cat um 23:30 0 Kommentare
Donnerstag, 18. März 2010
Nicht bei tiefer Bewusstlosigkeit verwenden!

Ja, da denkt man an nichts böses und bekommt Codein gegen Husten.
Naja, kann ja nur im schlaf dran ersticken. Oder aabhängig werden, Jackpot Frau Doktor.
Eingestellt von Jessi-Cat um 21:24 0 Kommentare
Rumschmieren


Ein weiteres mal im Bad rumsitzen, mich mit Kunstblut vollschmieren und Fotos machen. WIe sehr ich sowas mag :)
Eingestellt von Jessi-Cat um 21:17 0 Kommentare
Labels: Fotografie
Jack The Ripper
Da läuft man durch kleine Gassen mitten in Dresden und stolpert fast über eine Taubenleiche. Witzig ist nur, das was von der toten Luftratte übrig geblieben ist. Hm, entweder war es ein Kostverächter bzw. jemand der was gegen Flügel hat oder ein hochintelligentes Tier, das mit mehr oder weniger hoher präzision gezielt einfach mal den ganzen Körper entfernt hat.
Ich hab als meinen Dresdner Jack The Ripper gefunden.
Tote in Gassen, AHnung vom Handwerk und nie wird jemand erfahren wer es war.
Wahnsinn.
Eingestellt von Jessi-Cat um 08:17 0 Kommentare
Labels: Fotografie, Toter Vogel




